Kräuterküche & Kräutergarten

„super oder soulfood“ mit gesunder Kulinarik – Die Regionale Wildkräuterküche!

Die Kraft der einheimischen Kräuter und die frischen Produkte bilden die Grundlage unserer Kulinarik. Mehr Kräuter und weniger Salz tun Herz und Kreislauf gut! Dies versuchen wir auch den Gästen in unserem á la carte-Restaurant und im Zuge der Schwanen Genuss-Halbpension näherzubringen.

Ohne Einbußen im Geschmack und mit der Kraft der Kräuter, die rund um unser Haus und in unserem Kräutergarten wachsen, stimmen wir Sie auf neue Geschmackserlebnisse ein.

Eine natürliche Küche genießen.

Auf den Tisch kommt, was die Jahreszeit zu bieten hat. Saisonale, regionale Kost mit erstklassigen Zutaten, verwurzelt in bodenständiger Kochtradition – frische Kräuter und knackiges Gemüse vereint mit dem Besten was heimische Flüsse, Felder, Wald und Flur zu bieten haben, geben beim Kräuterwirt den (Geschmacks-)Ton an. Saftige Kräuter kommen aus eigenem Anbau. Frisches Grün, Wildkräuter und Blüten aus dem großen, hauseigenen Kräutergarten und von den Wiesen ringsumher.
Neben den bekannten wohltuenden Eigenschaften besitzen viele Wild- und Gartenkräuter einzigartige Kompositionen an wertvollen ätherischen Ölen, die auch in unserer Kräuterküche zum Einsatz kommen.

Unsere Philosophie Kräuter
Schätze der Natur

Nur wer seine Umwelt ganz bewusst wahrnimmt, wird mit vielen wertvollen Erfahrungen und Erlebnissen beschenkt. Der Gast im Schwanen soll seine fünf Sinne einsetzen und dabei ungeahnte, neue oder vielleicht lange vergessene Eindrücke gewinnen. In dieser schnelllebigen Zeit, in der stressigen Arbeitswelt, dem oft zu kurz kommenden Privatleben und in der knappen Freizeit vergisst der Mensch sehr oft, auf sich selbst zu achten.

Ihr kleines Paradies. Unser Kräutergarten.

Hier können Sie sich wahrlich entspannt zurücklehnen oder Sie nehmen sich einfach Zeit, die mehr als 80 Kräuter des schönen Gartens zu erkunden, welche aus unseren Gerichten ganz besondere Geschmackserlebnisse machen.

Unser Kräutergarten liegt wie eine kleine Oase der Natur am Fuße der Marksburg. Hier gedeihen in geschützter Lage die wichtigsten Gartenkräuter, wie Petersilie, Salbei, Schnittlauch und Majoran, Oregano und Liebstöckl sowie etliche eigens kultivierte Wildkräuter. Insbesondere der direkte Vergleich von Wildkraut und Kraut stellt sich als interessante Entdeckungsreise dar.

Unsere Kräuterwanderungen

Von Unkraut und Heilpflanzen

Gemeinsam begeben wir uns auf Spurensuche und entdecken  wertvolle Heilpflanzen, die nicht nur allerlei Beschwerden lindern, sondern auch unsere Kräuterküche bereichern. Auf unseren Kräuterwanderungen möchten wir Ihnen die verborgenen Schätze der Natur näher bringen und so manchen Tipp für die Hausapotheke liefern.

Bei den Kräuterwanderungen sammeln und bestimmen wir seltene und wohlbekannte Kräuter, lernen deren Verwendungsmöglichkeiten und Wirkungsweise kennen.

Ob als wohlschmeckende Zutat der Kräuterküche, als wohltuender Tee oder als Stärkungsmittel fürs Immunsystem, Kräuter können mehr als die meisten von uns vielleicht ahnen.

Bei regelmäßig stattfindenden Kräuterführungen durch unseren Kräutergarten oder hinzu uns bekannten wundervollen Saftwiesen, können interessierte Gäste die besten Tipps zum Anbau und zur Verwendung von Kräutern erfahren.

Folgende Wanderungen – Touren stehen auf dem Programm:
Küchenkräuter am Wegesrand (Salatkräuter und Wildgemüse)
Männerkräuter – Frauenkräuter
Besichtigung der 3 Welterbe -Kräutergärten Braubachs
Gesunde Wildkräuterküche – Inhaltsstoffe  „Wildkräuterküche“
Konservieren durch Öl, Essig, Salz oder Zucker

Kräuter im Hotel

Sehen, hören, riechen, schmecken und tasten: Unsere fünf Sinne liefern uns in jeder Sekunde unzählige Eindrücke von unserer Umwelt. Manches davon nehmen wir bewusst war, vieles aber erreicht uns auf einer unbewussten Ebene.

Wir haben es uns zum Ziel gesetzt Ihnen neue, unvergessliche Sinneswahrnehmungen in unserem Landgasthof wie folgt zu ermöglichen.

  • Eine „Duftpause“ auf den Liegen im Kräutergarten
  • Ausreichend „Kräuter-Literatur“ in der Lese-Ecke der Mühle
  • Verschiedene Arrangements zum Thema Kräuter
  • Ausgefallenes „Frisch-Blatt-Tee-Angebot“ auf dem Frühstücksbüffet
  • Rezepte aus der Hotel-Wildkräuterküche

Schwanen Kräuter Manufaktur

Wenn Sie Ihre Liebe zur natürlichen Kräuterwelt entdeckt
haben, müssen Sie auch zu Hause nicht darauf verzichten. Denn selbst gemachte Pestos nach Saison und Blütenhonig von unseren Bienen können zum Mitnehmen bei uns erworben werden. idyllisch.

Mai:

  • Fichtenspitzen Sirup
  • Holunderblüten Gelee
  • Knoblauchrauke Pesto

Juni:

  • Minze Minzzucker
  • Rosenblätter Rosenzucker
  • Rosensalz-Mischung

Juli:

  • Taubnessel
  • Löwenzahn Wiesenkräuter-Salzmischung
  • Schafgarbe süßlicher Schafgarben – Essig

August:

  • Malve &  Stockrose Blütensalz

Kräuter ABC

Von A wie Arnika bis Z wie Zitronenmelisse

Arnika
Diese gelb blühende Gebirgspflanze erfreut sich nicht nur in Südtirol großer Beliebtheit. Als Tinktur oder Salbe  wird sie ausschließlich äußerlich angewendet und gegen Venenleiden, Blutergüsse und rheumatische Beschwerden eingesetzt.

Basilikum
Es zählt zu den beliebtesten mediterranen Kräutern und gehört in viele italienische Gerichte, insbesondere passt er hervorragend zu Tomatengerichten. Die ätherischen Öle kommen am besten zur Geltung wenn das Basilikum ganz frisch geerntet und roh verarbeitet oder nur ganz kurz mitgegart wird. Basilikum soll den Magen beruhigen und gilt allgemein als verdauungsfördernd.

Kümmel
Kümmelsamen enthalten etwa 3% ätherische Öle. Sie werden in der Küche eingesetzt um schwere Speisen leichter verdaulich zu machen. Vielen alten Brotsorten in Südtirol gibt Kümmel den typischen Geschmack. Wir sammeln Wiesenkümmel und verarbeiten ihn zu Tees, die bei Koliken eingesetzt werden können.

Löwenzahn
Jeder kennt dieses weit verbreitete Kraut, nicht selten wird es als Unkraut bezeichnet. Doch der Löwenzahn hat weit mehr zu bieten als schöne gelbe Blüten und die bei Kindern so beliebten Pusteblumen. Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Löwenzahns sind die gesunden Bitterstoffe. Der hohe Kaliumgehalt bedingt eine harntreibende Wirkung. Die ganz jungen Blätter sind im Frühjahr eine Salat-Delikatesse.

Malve
Typisch für die Malvengewächse ist der reiche Gehalt an Schleimstoffen. Daher kann die Malve sehr gut als Kräutertee verwendet werden bei Katarrhen der Luftwege, bei Husten, Schleimhautentzündungen im Magen- und Darmbereich, bei Durchfall und bei Krämpfen. Der Schleim der Pflanze wirkt wie ein Puffer gegen zu viel Magensäure und bildet eine Schutzschicht um die Schleimhäute.

Oregano
Im Mittelmeerraum spielt Oregano als Gewürzpflanze eine große Rolle, gilt er doch als das Pizzagewürz schlechthin. Schon die alten Griechen setzen ihn als Heilpflanze ein. Er gilt aufgrund seines hohen Gehaltes an Phenolen als antibakteriell.

Pfefferminze
Das enthaltene Pfefferminzöl und Menthol ergeben den charakteristischen Duft und Geschmack der Pfefferminze. Mit heißem Wasser übergossen ergibt sich ein erfrischender Kräuter-Tee. Pfefferminze befreit die Atemwege und wird deshalb gerne bei Erkältungskrankheiten eingesetzt. Weiters regt sie die Galle an und wirkt krampflösend auf den Magen-Darmbereich.

Rosmarin
Der immergrüne Strauch verströmt im Sommer einen würzigen Duft. Äußerlich angewendet wirkt Rosmarin durchblutungsfördernd. Rosmarinöl gilt als stark antiseptisch, als Tee aufgebrüht kann Rosmarin gegen Pilzbefall bei anderen Pflanzen eingesetzt werden. In der Südtiroler Küche bereichert Rosmarin mediterrane Grillgerichte mit seinem typischen sommerlichen Aroma.

Ringelblume
Traditionell gilt die Ringelblume bei uns als „Allheilmittel“ bei kleinen Verletzungen und Brandwunden. Als Creme oder Tinktur ist sie in den meisten Hausapotheken anzutreffen. Auch in der Kräuter-Küche Südtirols findet die Ringelblume Verwendung. Ihre orange-gelben Blüten verfeinern Suppen und Salate.

Salbei
Der Name Salvia  geht auf den lateinischen Begriff salvare=heilen zurück. Seit jeher wird Salbei gegen Halsschmerzen eingesetzt, als Tee getrunken und gegurgelt. Neben seinen ätherischen Ölen gelten auch die im Salbei enthaltenen Gerbstoffe (Tannine) als antibakteriell.

Thymian
Schon Hildegard von Bingen betont die Wirksamkeit von Thymian. Echter Thymian enthält ätherisches Thymianöl und wirkt nachweislich antibakteriell und krampflösend. Als Tee wird er vorwiegend bei Bronchitis und Husten eingesetzt.

Zitronenmelisse
Salate, Süßspeisen und Kräuter-Liköre werden durch die in der Melisse enthaltene Kombination ätherischer Öle und Bitterstoffe bereichert. Sie gilt allgemein als beruhigend. Als Kräuter-Tee wird sie gegen Einschlafstörungen eingesetzt und soll Magen-Darm-Beschwerden lindern.